Nach Monaten schwindelerregender Höhenflüge hat Bitcoin die Luft verloren. Der Kurs fiel jüngst unter die Marke von 67.000 US-Dollar, während Analysten von einem plötzlichen Vertrauensverlust sprechen. Was einst durch Hoffnung und kollektiven Glauben getragen wurde, scheint nun der Realität zu weichen. Deutsche-Bank-Strategin Marion Laboure nennt dieses Phänomen den „Tinkerbell-Effekt“ – solange die Anleger glauben, funktioniert die Magie. Doch jetzt, da Optimismus schwindet und die Fundamentaldaten schwächer wirken, zeigt sich: selbst Kryptomärkte sind nicht immun gegen Schwerkraft. Hinzu kommen makroökonomische Gegenwinde – die US-Notenbank hält die Zinsen hoch, Kapital fließt ab, und ETFs verzeichnen Rekordabflüsse. Dennoch gibt es leise Hoffnung: On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass langfristige Investoren wieder akkumulieren. Vielleicht schwingt der Zauberstab der Zuversicht also bald wieder.
Bitcoin free fall
